Gutmenschen töten Flüchtlinge

Scheidende Geister

Fr.de berichtet über Menschen, die Flüchtlinge im Mittelmeer aufnehmen und an Land bringen.

Jugend rettet muss sich wie die vielen anderen zivilen Seenotretter derzeit gegen Vorwürfe wehren, dem Geschäft der Schlepper mit ihrer Präsenz im Mittelmeer in die Hände zu spielen. Die Vorwürfe kommen nicht nur aus deutschen Wohnzimmern, sondern von ganz offizieller Seite: Ende Februar kritisierte die EU-Grenzschutzagentur Frontex die Rettungseinsätze der Hilfsorganisationen vor Libyen. […]

Die Geschäfte krimineller Netzwerke und Schlepper sollten nicht noch dadurch unterstützt werden, dass die Migranten immer näher an der libyschen Küste von europäischen Schiffen aufgenommen würden, hatte Frontex- Chef Fabrice Leggeri in einem Interview gesagt. Das führe dazu, dass Schleuser noch mehr Migranten auf die seeuntüchtigen Boote zwängen.
“Wir dürfen nicht zulassen, dass sich diese Aussage festsetzt”, sagt Hans-Peter Buschheuer, Sprecher der Nichtregierungsorganisation Sea Eye. “Wir sind definitiv kein Taxi für Flüchtlinge.”

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