Communist Fiction

Lollipops for equality

Ich lese ja gerne, wenn ich dafür Zeit habe. Leider schreibt ja kaum noch jemand gute Bücher, von daher ist man schon dankbar, wenn Daniel Suarez endlich mal wieder die Zeit gefunden hat, was neues zu schreiben. Das war auch – wie immer – gut; es fällt nur irgendwie bei Suarez auf, wie er sich förmlich dazu zwingen muss, in seinen Büchern auch ein paar Frauen in auch nur in der Nähe von relevanten Rollen unterzubringen. Fairerweise hatte Influx, wenn ich mich nicht falsch erinnere, eine weibliche Protagonistin; das war aber mehr unglaubwürdig, als es wirklich störte – also, man hatte nie den Eindruck, dass der Protagonist eine Frau wäre, weil sie sich nie wie eine Frau verhielt.

Frauen als Protagonisten glaubwürdig zu schreiben ist schwierig; Jeffrey Archer hat da mit Anna in False Impression einen Maßstab gesetzt, einen weiblichen Protagonisten zu schreiben, der gleichzeitig als stereotypisch weiblich…

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