Wie Lila Pudel kläffen

Scheidende Geister

Kann sich jemand vorstellen, innerhalb von einem Jahr eine komplette Gehirnwäsche verpasst zu bekommen?

Nimm einen ambitionierten Jungen vom Dorf, versetze ihn in eine Großstadt und umgib ihn privat und beruflich mit Anhängern einer heilsversprechenden Ideologie. Heraus kommt ein gnadenloser Opportunist, dessen Radikalität umgekehrt proportional zur Dauer seines Meinungsänderungsprozesses ist.

Till Eckert schreibt auf ze.tt:

Ich bin ein Mann und hatte keine Ahnung vom modernen Feminismus. Erst als ich verstanden habe, dass er alternativlos ist, stellte ich die richtigen Fragen.

Das ist mehr als nur peinlich. Das ist in Gänze lesenswert. Der Artikel zeigt was die Anpassung an eine Ideologie und das Gefühl, auf der Seite des moralisch Guten zu stehen, mit Menschen macht. Er ist interessant und erschreckend zugleich. Ich hoffe dass solche Menschen nie die Macht haben, über das Leben anderer zu bestimmen. Denn so wie Till Eckert den “modernen Feminismus” als “alternativlos” vertritt, läuft es mir kalt…

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