Endlich: Linken-Politikerin Sabine Zimmermann liefert den Beweis, dass die Hartz-IV-Regelleistung prinzipiell viel zu niedrig angesetzt ist

Scheidende Geister

Bei n-tv.de wird über Kredite für Hartz-IV Empfänger berichtet:

Viele Hartz-IV-Bezieher müssen laut einem Zeitungsbericht zusätzlich zu den ausgezahlten regulären Leistungen ein Darlehen von den Jobcentern aufnehmen, um dringende Anschaffungen wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Kleidung finanzieren zu können. Im vergangenen Jahr habe die Bundesagentur für Arbeit jeden Monat im Schnitt 15.289 Hartz-IV-Beziehern einen Kredit für sogenannten “unabweisbaren Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts” gewährt

Aha, “viele” Hartz-IV-Bezieher bekommen einen Kredit vom Jobcenter für notwendige Haushaltsgeräte.

2016 gab es 4,3 Millionen ALG-2 Empfänger in 3,2 Millionen Bedarfsgemeinschaften.

Für die Tilgung der Kredite werden monatlich zehn Prozent von der Hartz-IV-Regelleistung abgezogen. […]

Laut Bundesagentur für Arbeit lag der durchschnittliche Darlehensbetrag 2016 bei 434 Euro.

Die Höhe der Regelleistung betrug 2016 404 Euro. Verbunden mit dem durchschnittlichen Darlehensbetrag bedeutet das, dass die Kredite im Schnitt weniger als ein Jahr Laufzeit haben.

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