Heinrich Böll verbrennt jetzt Bücher?

emannzer

Nein, natürlich nicht er, der linksintellektuelle Schriftsteller persönlich. Sondern dieses geschieht, seinen Namen missbrauchend, in der gleichnamigen Stiftung und einem angehängten Gunda-Werner-Institut. Eine(s) also, welche sich als „parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen“ definiert und stolz solche Veranstaltung inszeniert, die sich explizit mit dieser Thematik beschäftigt:

Verbrannte Bücher – von den Nazis verfemte Autoren
Ausstellung

“Die Ausstellung zeigt auf sieben Stelen anhand ausgewählter Schriftsteller-Lebensläufe die Geschichte der Bücherverbrennung 1933 und die damit verbundenen Schicksale. Vorgestellte Schriftstellerinnen und Schriftsteller sind u.a.: Max Brod, Alfred Döblin, Claire und Ivan Goll, Egon Erwin Kirsch, Maria Leitner, Heinrich Mann, Klaus Mann, Erich Maria Remarque, Joseph Roth, Anna Seghers, B. Traven, Kurt Tucholsky, Stefan Zweig.

Soweit also dieser Hinweis, welch’ Geistes Wort dort eigentlich wehen sollte. Nämlich jener, von Toleranz und Auseinandersetzung mit den Gedanken und Argumenten des vermeintlich politischen Gegners geprägten Diskurses.

Solches sollte man wohl zumindest annehmen können – und wohl auch auf…

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