Die unsolidarische Generation: Millenials und Generation Y

Scheidende Geister

Bei Zeit Online beneidet Wlada Kolosowa ihre Freunde, die eine auf vier Tage verkürzte Wochenarbeitszeit haben.

Es war nicht Felix mit dem Firmenwagen. Nicht Cloe, die von ihrem Arbeitgeber um die Welt geschickt wird. Und auch nicht Alex, der das Doppelte von uns allen verdient und das Dreifache schuftet. Sondern Tim. Ich beneidete ihn um seine Viertagewoche. Darum, dass Tim einen Roman pro Woche liest und, sobald das Wetter über 15 Grad klettert, dreitägige Campingtrips macht.

Auch meine Freunde sind viel neidischer auf die Viertagewoche als auf ein riesiges Einzelbüro oder eine Bahncard100 vom Unternehmen. Die Mehrheit der Deutschen ist zwar für eine Fünftagewoche, wie YouGovherausfand. Aber fast die Hälfte der befragten 25- bis 34-Jährigen hätte gern ein Wochenende, das drei Tage lang dauert und nicht bloß zwei.

Wlada Kolosowa beschreibt hier nicht weniger als einen gesellschaftlichen Umbruch. Sie beschreibt die Abkehr von der solidarischen Gemeinschaft durch diejenigen, die es sich leisten können.

Wlada…

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