Die Gelbwesten: Eine Herausforderung für deutsche Medien.

Der Waidler

Wer die Berichterstattung über die Proteste der Gelbwesten in Frankreich verfolgt hat, dem ist vielleicht aufgefallen, welchen wechselnden Spin man der Meldung von Beginn an bis heute gab. Als es nur wenige waren, da verniedlichte man die Gelbwesten auf einen Haufen, der gegen eine Erhöhung des Benzinpreises auf die Straße geht. Da hätten bei den Korrespondenten schon die Alarmglocken klingeln müssen, denn allein die Gruppe der Bauern fährt da nicht vor dem Amtssitz des Präsidenten mit ein paar Plakaten auf und ab, sondern die blockierten schon vor 30 Jahren Autobahnen in Südfrankreich und waren alles andere als friedlich. Diesmal ist aber eine riesige Schicht betroffen und das war bei der französischen Revolutionsmentalität klar, dass sich das auswachsen würde, vor allem, weil die Zustimmungswerte für Macron inzwischen hinter denen von Hollande von damals liegen. Als nun die Bewegung wuchs und es erste Randale in Paris gab, da hieß es, dass das vor…

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