Roland Baader über die Staatsgläubigkeit

Mendes Blog

In seinem Wirken hatte sich Roland Baader immer wieder dem Phänomen der Staatsgläubigkeit gewidmet und diese als eines der drängendsten Probleme unserer Zeit identifiziert. Die folgenden, hochspannenden Zitate stammen aus verschiedenen Publikationen und wurden systematisch im Roland-Baader-Brevier „Das Ende des Papiergeldzeitalters” gesammelt:

1987 schrieb er:

Prellbock zwischen den divergierenden Kräften sinkender Leistungsmotivation und wachsender Anspruchsmentalität ist der Staat, der den alles entscheidenden Fehler begangen hat, sich als Quelle des Wohlstandes auszugeben und als Garant der Rechte eines jeden Staatsbürgers auf das irdische Paradies. Hieraus resultiert eine gigantische Überbewertung der Politik, der Politiker und Funktionäre ebenso wie ein faktisches Machtmonopol der bürokratischen Kader in einem Ausmaß, wie es ein freiheitlicher Staat noch nie gesehen hat.

1988 doppelte Baader nach:

Da das «Kollektiv» aber Gott-Ersatz geworden ist, muß es – so glaubt man – «gut» sein. Das amorphe Massen-Ungeheuer wird durch die Beschwörungsformel des «Sozialen» zum Götzen: «Gerechtigkeit» wird von einem anspruchsvollen…

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