“Schutzsuchende” – Definition des Statistischen Bundesamtes

Die Hassrede

In der “Flüchtlingsdiskussion” werden immer wieder die Begriffe wild durcheinander gewürfelt. Dieses betrifft nicht nur Zeitungsartikel, sondern durchaus auch amtliche Statistiken. Deshalb soll an dieser Stelle anhand des Glossars und FAQs des Statistischen Bundesamtes eine definitorische Abgrenzung  aller Teilmengen des Begriffes “Schutzsuchenden” erfolgen. Warum ich ausgerechnet auf die Erläuterungen des Statistischen Bundesamtes zurückgreife ist einfach erläutert. Da das BAMF nur eine Teilmenge dieser “Schutzsuchenden” innerhalb der Asylgeschäftsstatistik abbildet. Dieses betrifft sowohl definitorische Unterschiede, die Unterscheidung zwischen Bestands- und Flussgrößen  und zeitliche Diskrepanzen zwischen  Entscheidungen im Asylverfahren und Erteilung von Aufenthaltstiteln.

Das Statistische Bundesamt definiert den Begriff “Schutzsuchende” wie folgt:

Schutz­suchende sind Ausländer­innen und Ausländer, die sich aus humanitären Gründen in Deutschland aufhalten. Der Grund für ihren Aufenthalt wird dabei aus dem aufenthalts­rechtlichen Status abgeleitet (siehe §§ 22-26 AufenthG). Ausländer­innen und Ausländer, denen im Rahmen des Asyl­verfahrens eine humanitäre Aufenthalts­erlaubnis erteilt wurde (siehe § 25 AufenthG), bilden die

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