Aufklärung 2.0 – Die Diktatur des Jetzt

frankjordanblog

Wer sich ergebnisoffen mit Minderheiten-und
Identitätspolitik befasst, wird früher oder später die Tatsache akzeptieren
müssen, dass das konsequente Hintanstellen des Einzelnen Teil und Konsequenz
davon ist. Dass die Gruppe in diesem Konzept mehr zählt als das Individuum.
Dass dieses nicht durch sein Entscheiden, sein Tun und die Übernahme der
Verantwortung dafür seinen Wert erhält, sondern einzig durch Eigenschaften, die
es als einer bestimmten Gruppe zugehörig definieren. Weiss, schwarz, schwul,
trans, rechts, links, weiblich, männlich, und so weiter. Dasselbe gilt für alle
“Gleichheits-” und “Gerchtigkeits”-Politik: Wo alles gleich
sein soll, wird das Einzigartige zum Gefährdenden.

Dem, der meint, solches sei eine temporäre
Erscheinung, ein überwindbarer Kollateral-Effekt, schliesslich habe man die
Aufklärung hinter sich, man habe Menschenrechte und was als die Degradierung
bis hin zur Abschaffung des Individuums verteufelt werde, sei in Wahrheit die
Überwindung individueller und nationaler Egoismen, dem ist engegenzuhalten:
Nein, Freund – das Gegenteil ist der Fall. Alles deutet…

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