Mythos Che Guevara – Teil 1

frankjordanblog

Von Philipp Anton Mende

Liebe Schüler – nachdem ihr diese Serie über Ernesto „Che“ Guevara (1928-1967) gelesen haben werdet, denkt ihr unter Umständen anders über eines eurer Idole, dessen weltberühmtes Konterfei nicht nur Plakate, Poster, Fahnen, Bücher und T-Shirts ziert, sondern auch Federmäppchen, Geldbeutel, Anstecker u.v.m. Freilich wird euch nach wie vor freistehen, dem vermeintlich großen Rebellen und Guerillero auch fürderhin zu huldigen. Vielleicht, weil ihr mit der geistigen Verbundenheit zu dem Argentinier eure eigene Individualität unterstreichen möchtet. Die ganze Tragik beginnt bereits hier. Der Argentinier war nämlich der Überzeugung, der Individualismus müsse von der Bildfläche verschwinden. Infolgedessen gründete, trainierte und indoktrinierte er 1959 mithilfe des KGB Kubas Geheimpolizei.

Es ist eine Mammutaufgabe, über dieses sorgfältig behütete, d.h. moralisch unter Schutz stehende Idol des (schier allmächtig gewordenen) politischenLinkstumszu schreiben. Allerdings nur aus dem Grund, da man schier nicht weiß, wo man anfangen soll. Vielleicht so: Als Kubaner unter…

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