Landstreicher

stapelchipsblog

Nach dem Zusammenbruch legt sich der Staub langsam. Es ist der 15. Februar 2020. Durch die Schwaden marschieren sie. 18 000 Menschen. Bunte Plakate, Trillerpfeiffen, Menschen unterschiedlicher Couleur. Man sieht Schriftzüge wie „Still my Ministerpräsident“ oder „Demokratieverteidiger*innen[!sic]“ oder „nazis[!sic] entgegen treten[!sic]. Gemeinsam gegen rassismus[!sic],  antisemitismus[!sic] und nationalismus[!sic].“ oder „#nichtmituns Kein Pakt mit Faschist*innen[!sic]. Niemals und nirgendwo!“.

Marschieren? Etwas martialisch und militaristisch, wenn man sich die Plakatsprüche anschaut, oder? In der Tat. Wobei ‚entgegen treten‘? Müsste es nicht ‚entgegentreten‘ heißen? Spielt man hier bewusst mit einem Rechtschreibfehler (immerhin gibt es auch keine Großbuchstaben wo welche hingehörten) um auf gewalttätige Handlungen anzuspielen? Ach, sei es drum.

Drehen wir die Zeit einmal zurück. Wir schreiben das Jahr 2014.

Ganz Thüringen ist vom Wahlfieber gepackt. Ganz Thüringen? Nein. Eine Wahlbeteiligung von 52,7% spricht eine andere Sprache (*1).

Die CDU zieht mit 33,5% der Stimmen, einem Plus von 2,3 Prozentpunkten (%:) gegenüber 2009…

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